Sowohl bei Folsäure als auch bei Folat handelt es sich um das wasserlösliche B9-Vitamin. Sie unterscheiden sich darin, wie dein Körper sie aufnimmt und verarbeitet.
Während Folat in natürlichen Lebensmitteln vorkommt, handelt es sich bei Folsäure um die synthetische Form, die in Vitamin Präparaten und angereicherten Lebensmitteln enthalten sind.
Zwar kann dein Körper natürliches Folat gut verwerten. Allerdings ist es ziemlich (hitze-) empfindlich.
Folsäure hingegen muss erst vom Körper in die aktive Form Folat umgewandelt werden. Dafür ist Folsäure deutlich stabiler. Sie lässt sich individuell dosieren und trägt – genau wie Folat – zu einer normalen Blutbildung⁵ bei, hat eine Funktion bei der Zellteilung² und unterstützt das Immunsystem³.
Viele Menschen empfinden Folsäure deshalb als praktische Ergänzung, um ihren Bedarf zu decken. Vor allem dann, wenn es im Alltag manchmal schwerfällt, genügend frische Folat Lebensmittel zu essen.